12 | 12 | 2017
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Info Radball und Radpolo

Radball und Radpolo

sind Sportarten, die eine große Trainingsintensität verlangen. Vor allem dann wenn man leistungsmäßig gut und erfolgreich sein will. Dieser Sport wird mit dem Gerät ,,Rad" ausgeübt, und dieses Gerät muss man erst lernen zu beherrschen. Es dauert relativ lange, und vor allem gibt es richtige Erfolgserlebnisse in einem Wettkampf erst nach recht intensiver und langer Trainingszeit.  So  gehört schon ein fester Wille dazu, Radball und Radpolo zu erlernen. Kann aber erst einmal jemand richtig spielen, dann bleibt er/sie meistens auch mit Begeisterung dabei. 

11 x 14 m - intern. Maß 

Radball ist ein Kampfbetontes Bewegungsspiel, das sowohl Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit erfordert, als auch ein gutes Konzentrations- und Reaktionsvermögen. Weiter gehört dazu Spielwitz und ein praktisch blindes Spielverständnis mit dem jeweiligen Partner.

Zweier-Radball findet heute fast nur noch in Sporthallen auf einer Fläche von 11 x 14 Meter (Internationales Maß) mit zwei Spielern pro Mannschaft statt. Gespielt wird mit  einem  Ball,  dessen Durchmesser 17 bis 18 cm betragen muss und der zwischen 500 und 600 Gramm wiegen darf. Als Wettkampfsport gibt es insbesondere das Zweier-Radballspiel in den Herren-, Junioren-, Jugend-,  Schüler  A-  und Schüler B-Altersklassen. Dazu kommt für Herren- und Juniorenspieler das Fünfer­Radballspiel in der Halle auf dem großen Handballfeld.

Es gibt für die Herren auf der Bundesebene eine 1. und 2. Bundesliga, auf Landesverbandsebene in Niedersachsen je eine Ober-, Verbands­und Landesliga sowie drei nach regionalen Gesichtspunkten eingeteilte Bezirksligen. 

Polo mit Stockhammer 

Radpolo ist sowohl von der allgemeinen Spielweise her, als auch zum Teil hinsichtlich Radbeherrschung und Radtechnik dem Radball sehr ähnlich. Allerdings wird der Ball,  und  das  ist  der entscheidende Unterschied, mit einem Holzschläger gespielt (Polostock aus Holz oder Rohr, der die Länge von einem Meter und den Durchmesser von 2,5 cm nicht überschreiten darf; der sogenannte Stockhammer an einem Ende ist aus Holz und hat eine mehr trapezartige als rechteckige Form). Das Rad dient der Bewegung auf dem Spielfeld und zur Abwehr der gegnerischen Angriffsaktionen. 

In drei Altersklassen 

Laut Reglement ist Radpolo ein Frauensport, bei dem das gleiche Spielfeld wie beim Radball genutzt wird. Der Ball muss aus Stoff gefertigt sein  und soll einen Durchmesser von 10 cm (Abweichung von 0,5 cm nach oben und unten möglich) haben. Das Gewicht muss mindestens 240 Gramm und darf höchstens 300 Gramm betragen. Als Wettkampfsport findet Radpolo in drei Altersklassen für Frauen, Juniorinnen und Schülerinnen statt. Dabei gibt es bei den Frauen auf Bundesebene auch eine 1. und 2. Bundesliga, auf Landesverbandsebene eine Landesliga. 

Leistungsstärke bewiesen 

Niedersachsen stellt sowohl im Radball als auch im Radpolo seit Jahren Spitzenmannschaften, die bundesweit ihre Leistungsstärke beweisen. Im Radball waren es nach dem Kriege vornehmlich  hannoversche Mannschaften, wie Möller/Schrader, Dohmeyer/Kuhlmann und Dr. Geilert/Müller, die deutsche  Meistertitel, aber auch gute Platzierungen bei Weltmeisterschaften und Europa-Cup-Wettbewerben erreichten. 

Inzwischen hat sich das Eichsfeld zu einem regionalen Schwerpunkt entwickelt, wo sowohl viel Aktivität als auch Spitzenleistungen von den Sportlerinnen und Sportler erbracht werden. Der RV Stahlroß Obernfeld ist mit seinen Mannschaften in allen Radball-Bundesligen und in der 1. Radpolo-Bundesliga vertreten und platziert sich in diesen Ligen und bei Deutschen Meisterschaften auf vorderen Plätzen. 

Im Radpolo dominierten zunächst die Hildesheimerinnen Born/Schmalbruch, die insbesondere von 1986 bis 1993 über acht Jahre in Folge Deutsche Meisterinnen wurden. Auch im Jugend- und Schülerbereich gab und gibt es immer wieder Vereine, die eine gute Nachwuchsarbeit leisten, und Mannschaften, die für Niedersachsen bei Deutschen Meisterschaften Meistertitel oder zumindest gute Platzierungen erreichen. 

Heute ist der RV Etelsen Nachfolger des RTC Merkur Hildesheim, denn die Mannschaft Jennifer Knocke/Anika Müller gewann 2010 auch den Deutschen Meistertitel zum 8. Mal in Folge und dazu noch mehrfach den Deutschlandpokal. 

Geheimnis des Erfolges 

Über 100 Teams in den Vereinen: Dazu beigetragen hat im Landesverband auch eine kontinuierliche  Arbeit  der Landesfachwarte, die seit dem Kriege über viele Jahre von Ferdinand Schinkel und seinem Nachfolger Klaus-Peter Sonnenberg gestaltet wurde, die dabei wesentlich die Entwicklung im Radball und  Radpolo  in  Nieder­sachsen beeinflußt haben. 

Klaus Schmeldtenkopf

 

 

 

 

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