12 | 12 | 2017

News

20.07.2017
Trainingslager unserer Kaderrennsportler in Holzminden

Rennen 2017Vom 14.-16.7.2017 trafen sich zehn Fahrer aus den Altersklassen U17 und U19 des Radsportverbandes Niedersachsen und der Landesverbandstrainer Nikolaj Fuchs in Holzminden zu einem dreitägigen Trainingslager, um sich auf die noch anstehenden Saisonhöhepunkte weiter vorzubereiten. Finn Küster, Hannoverscher Radsport-Club und Mitgied der U 19-Bundesliga-Mannschaft unseres Verbandes berichtet über die Erlebnisse und Ergebnisse, die die Sportlerinnen und Sportler miteinander an diesem Wochenende erlebten.

Mit dabei waren Hannah Buch aus der Altersklasse U17 weiblich, Jonah Rahnenführer, Tobias Buck-Gramcko, Sven Redmann, Felix Dierking, Bosse Kahlstorf und Björn Langer aus der Altersklasse U17 männlich und Jan-Christoph Bennecke, Vitus Obermann und ich (Finn Küster) aus der Altersklasse U19 männlich. Die verbleibenden Fahrer aus den Altersklassen U17 und U19 konnten leider aus verschiedenen Gründen nicht teilnehmen.

Wir trafen uns um kurz vor 9:00 Uhr im Weserhotel Schwager in Holzminden. Freundlicherweise durften wir unser Gepäck in einem separaten Raum des Hotels abstellen und uns auch dort umziehen, so dass wir pünktlich um 9 Uhr zu unserer ersten Trainingseinheit des Tages aufbrechen konnten. Nikolaj führte uns bei trockenem, aber frischem Wetter zu einem ruhigen sieben Kilometer langen Anstieg etwa eine halbe Stunde von Holzminden entfernt, an dem wir die für heute geplanten Bergintervalle absolvieren sollten. Getränke, Riegel und Bananen wurden uns vom Radsportverband zur Verfügung gestellt. Nach etwa über fünf Stunden hatten wir ca. 50 Bergkilometer zusammen, die uns einiges abverlangt haben, so dass wir uns zurück auf den Weg ins Hotel machten. Dort angekommen bezogen wir unsere Zimmer und duschten kurz, bevor wir gemeinsam in ein nahegelegenes Restaurant gingen, um Mittag zu essen. Die übrige Zeit bis zur zweiten Einheit am Abend verbrachten Vitus und ich damit, etwas zu schlafen, zu regenerieren und das Finale der 13. Etappe der Tour de France zu verfolgen. Um 18 Uhr versammelten wir uns vor dem Hotel zur 2. Einheit des Tages. Wir fuhren etwa zwei Stunden ohne Intervalle, um die Beine zu lockern und die Regeneration zu fördern. Später am Abend aßen wir gemeinsam im hoteleigenen Restaurant und besprachen die Trainingseinheit vom Morgen und den Plan für den nächsten Tag.

Nach einer ruhigen Nacht frühstückten wir zusammen um 7:00 Uhr und starteten erneut um 9:00 Uhr unsere dritte Trainingseinheit. Das Wetter meinte es leider zunächst nicht gut mit uns, sodass wir von Beginn an unsere Regenjacken überstreiften. Nach nur wenigen Metern rutschte Jan-Christoph auf einer nassen Kopfsteinpflasterpassage weg. Mit einer verstauchten Hand, welche im selben Bereich zu Beginn des Jahres schon einmal gebrochen war, konnte Jan-Christoph nicht mehr sicher den Lenker greifen und fuhr zurück ins Hotel. Da die Schmerzen nicht besser wurden und er auch an den nächsten Einheiten nicht hätte teilnehmen können, reiste er am Abend leider schon wieder ab. Für die anstehenden Intervalle planten wir kurz um, sodass wir jetzt einen Vierer bestehend aus Tobi, Felix, Vitus und Sven und einen Fünfer aus Jonah, Bosse, Björn, mir selbst und Hannah bildeten. Das Wetter wurde schnell besser und wir hatten auch landschaftlich optimale Bedingungen, um für die anstehenden Mannschaftszeitfahren Anfang September in Genthin zu trainieren, da das Umland um Holzminden nicht nur schöne Berge zu bieten hat, sondern auch lange, vergleichsweise flache Passagen, die für derartige Intervalle optimal geeignet sind.

Nikolaj gab uns immer wieder Zeichen zu Beginn und zum Ende der Intervalle, da diese an unterschiedlichen Orten und unterschiedlich lang waren. Nach etwa fünf Stunden waren wir wieder im Hotel und verbrachten den restlichen Tag in etwa wie tags zuvor. Der letzte Tag begann wieder um 7:00 Uhr mit dem Frühstück. Allerdings mussten wir noch vor der letzten Trainingseinheit unsere Zimmer verlassen, sodass wir erneut unser Gepäck in einem Raum im Hotel ablegten. Die fünfte und damit letzte Einheit dieses Trainingslager führte uns zu einem leichten Anstieg in direkter Nähe zu dem der ersten Einheit am Freitag. Da wir die Intervalle in dieser Einheit immer auf der gleichen Strecke absolvierten brauchten wir kein Signal von Nikolaj, der uns danach erneut in zwei Gruppen teilte. Diesmal teilten wir die Gruppen allerdings anders auf. Vitus und ich waren dauerhaft im ersten Vierer, Tobi, Felix, Sven und Hanna im zweiten. Bosse, Jonah und Björn wechselten zwischen beiden Mannschaften. Einer fuhr immer mit Tobi etc., die anderen beiden mit Vitus und mir. Dieses Verfahren sollte dazu dienen herauszufinden, wer der drei Wechselnden am besten mit Tobi, Felix und Sven zusammenarbeitet, da die Mannschaft für das Zeitfahren in Genthin nur aus vier Fahrern bestehen darf. Dabei kam es nicht nur auf die Leistung, sondern auch auf die Technik, besonders beim Wechsel, an. Wir fuhren insgesamt fünf Intervalle in diesen Gruppen. Das letze Intervall fuhren wir in einer belgischen Reihe, auch bekannt als „Kreiseln“, mit allen zusammen. Nach den Intervallen drehten wir noch eine kurze Runde, um die geplanten sechs Stunden voll zu bekommen, bevor wir dann wieder zum Hotel zurückkehrten. Zurück Im Hotel schnappten wir uns jeweils unsere Rucksäcke mit den Duschsachen, um im nahegelegenen Freibad Holzminden kurz zu duschen und dann nochmal gemeinsam essen zu gehen, bevor das Trainingslager gegen 17:00 Uhr endete.

Insgesamt haben wir in diesem Trainingslager fünf Einheiten, 20 Trainingsstunden und 600 km absolviert. Ich kann für mich und alle anderen Teilnehmer zusammenfassen, dass uns das Trainingslager in Hinsicht auf Zusammenhalt, Teamwork und Kraft sehr viel gebracht hat, und wir gestärkt als Mannschaft aus diesem Trainingslager hinausgehen. Zu verdanken haben wir das Ganze dem Radsportverband Niedersachsen, der sich um die Finanzierung, die Unterkunft, die Verpflegung und den Trainer gekümmert hat, so dass wir uns voll auf die Trainingseinheiten konzentrieren konnten. Abschließend hoffen wir, dass sich ein derartiges Camp nach Möglichkeit bald wiederholt.
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